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Am Dienstag, den 8. März fuhr die 4. Tischtennismannschaft des TSV Ismaning zum nach Bockhorn, zum Vorletzten (9.) der 4. Kreisliga Ost. Da die Ismaninger sich noch die Chance auf den 2. Platz wahren wollten und auch ganz gut drauf waren, zweifelte niemand an einem Sieg. Der war am Ende mit 8:0 recht deutlich.
 
 
Die Bockhorner hatten ihre Doppel taktisch und zukunftsorientiert aufgestellt und ließen ihr Spitzenduo gegen das Doppel 2 der Gäste antreten. Ihr zweites Doppel bestehend aus zwei Jugendspielern trat gegen das eingespielte Duo Torge Kummerow und Martin Schrank an. Dennoch reichte dies gerade einmal zu einem gewonnen Satz für die Bockhorner.  
Mehr als einen Satz konnten die Gastgeber danach auch im Einzel im vorderen Paarkreuz gegen Michael Seemann und Torge Kummerow nicht holen. Etwas spannender war es auf den Positionen 3 und 4. Dort gewann Helmut Schmiderer bei seinem ersten Einzel-Einsatz in der Rückrunde nach einer überzeugenden Leistung 3:1 gegen den Kapitän der Gastgeber, Tobias Altmann. Martin Schrank dagegen hatte gegen den jungen Christoph Kaiser schwer zu kämpfen. Dessen Schnelligkeit und konsequente Taktik brachte den routinierten Spieler an den Rand einer Niederlage. Der knapp für Ismaning entschiedene 4. Satz zum 2:2 war weder die Rettung noch eine richtige Wende, da Kaiser auch im Entscheidungssatz konsequent weiterkämpfte, und Martin erst bei den letzten Punkten Ideen umsetzen konnte, die doch noch das Spiel zu seinen Gunsten entschieden.
Danach stellte sich heraus, dass Christoph kurz zuvor (nach einem missglückten Jugendspiel) ein ausgiebiges Sondertraining von seinem Vater, der Nummer 1 der Bockhorner, erhalten hatte.
Bei den beiden abschließenden Spielen sicherten Torge und Michael den Sieg. Dabei gelang es dem gewohnt angriffslustig und kämpferisch auftretenden Werner Boenisch wie in seinem ersten Einzel, einen Satz zu gewinnen.
Für Ismaning war es das dritte 8:0 in dieser Rückrunde, und vorerst der Sprung auf den 2. Platz. Allerdings stehen jetzt noch die Spiele gegen die Tabellennachbarn auf Platz 1, 3 und 4 bevor. Da auch die Konkurrenten ein schweres Restprogramm haben, wird das Rennen um die beiden Aufstiegsplätze bis zum letzten Spieltag offen bleiben.
 

Nach dem Wettkampf kehrten die Ismaninger und Bockhorner zusammen in der Pizzeria Padre Pio im Nachbardorf Mauggen ein. Dort versammelten sie sich statt mit dem Tischtennisschläger mit Messer und Gabel um den Tisch, diesmal aber nicht zum Kampf, sondern ganz friedlich zum gemeinsamen Abendessen. Dafür wurden sie vom Wirt persönlich mit Pizza versorgt, die dieser auch (frisch und gekonnt) selber gebacken hatte.